Die Warunkei im Jahre 1041 BF ist durchzogen von Krieg, Schmerz und Leid.

Als Warunkei wurde ursprünglich das Gebiet der Markgrafschaft Warunk bezeichnet. Nach der dritten Dämonenschlacht 1021 BF entstand dort und in Teilen der Markgrafschaft Beilunk (heute: Sonnenmark) sowie in dem östlich der Schwarzen Sichel und der Trollzacken liegenden Teil Darpatiens (heute: Rabenmark) die gleichnamige Heptarchie. Ganz im Sinne der Erzdämonin Thargunitoth, deren Splitter sich in Warunk befand, prägen (Un-)Tod, Verwesung und Albträume das Land. Seit 1032 BF ist das Land zwischen verschiedenen Machtgruppen umkämpft.

Die Warunkei entstand aus den südlichen Teilen Tobriens, dem östlichen Darpatien, Teilen Beilunks und der gesamten Markgrafschaft Warunk, als sich nach der dritten Dämonenschlacht 1021 die Heptarchien etablierten. Das Mittelreich vermochte nicht, die verlorenen östlichen Gebiete zurückzuerobern. Der südliche Teil dessen, was fortan als ‘Schwarztobrien’ bezeichnet wurde, fiel an den untoten Drachen Rhazzazor, der ein Schreckensreich der Nekromantie errichtete und in Warunk auf seiner Goldenen Pyramide Hof hielt.

Rhazzazor ist bezwungen, die Pyramide geschleift, doch das Land hat bleibende Schäden davongetragen. Banden verstreuter Söldner, unabhängige Totenbeschwörer und Grabräuber durchziehen die Warunkei. Die Menschen, die hier leben, deren Existenzgrundlage in der Warunkei liegt, versuchen so gut es geht zu überleben.

 

Markgrafschaft Warunk

Lange Zeit galt die Warunkei, die Region der Markgrafschaft, als Land der lebenden Toten. Ein Dutzend Jahre lang wurde das Land beherrscht von finsteren Nekromanten und Dienern der Erzdämonin Thargunitoth. Noch heute, Jahre nach der Befreiung Warunks durch die Rondrakirche und etwa ein Jahr nach der Befriedung der restlichen Region durch den Heerzug der Kaiserin Rohaja von Gareth, sind die Auswirkungen dieser dunklen Herrschaft spürbar. Für die Markgrafschaft bricht eine Zeit des grimmigen Wiederaufbaus an, in der sie auch mehr und mehr mit Geldnot und Armut zu kämpfen hat. Die Menschen sind rau, geschunden und vom Schicksal gebeutelt, haben aber ihren Überlebenswillen noch immer nicht verloren, sondern versuchen, in einer von Tristheit geprägten Mühe ihr Land wiederaufzubauen.

Die Warunker gelten als fleißig, arbeitsam und friedfertig. Gerade letzteres führte dazu, dass die Markgrafschaft als einzige Provinz keine stehenden Truppen unterhielt, sondern sich beim Kaiser durch eine Sonderzahlung freikaufte. Durch diesen Mangel an Soldaten wurde jedoch auch die rasche Eroberung der Markgrafschaft im Rahmen der borbaradianischen Invasion im Jahr 1020 BF begünstigt.

Inzwischen herrscht Markgraf Sumudan von Bregelsaum wieder über die Markgrafschaft, auf der sich zwischenzeitlich das Gebiet der Heptarchie der Warunkei erstreckte.